Als Fotograf produziert man nicht nur jede Menge schöne Bilder sondern auch jede Menge Daten. Die wachsende Megapixel Zahl der Kameras trägt auch noch dazu bei, dass die Daten immer mehr werden.

Über kurz oder lang muss man sich also Gedanken über eine vernünftige Datensicherung machen. Daten nicht zu sichern wäre meiner Meinung nach fahrlässig. Besonders dann, wenn es sich um Kundendaten handelt oder Daten, die man auf keinen Fall vermissen möchte.

Um etwas Licht in diese Thematik zu bringen möchte ich euch heute meine Backupstrategie vorstellen. Es gibt sicherlich andere Herangehensweisen, jedoch hat sich der folgende Workflow für mich bewährt.

Speichern der Daten auf der internen Festplatte

Meine Daten werden zunächst auf einer ganz gewöhnlichen 3TB HDD gespeichert. Meine Programme und auch mein Lightroomkatalog laufen aus Performancegründen auf einer SSD Festplatte. Ich kann euch die Verwendung einer SSD nur wirklich ans Herz legen. Ich verwende eine Samsung Evo mit 500GB.

Sicherung der Daten auf eine NAS

Einmal pro Woche sichere ich die Daten von der internen HDD und der SSD auf eine NAS. Ich verwende hierfür ein Model von Qnap (TS-453 Pro). Das Model wird mittlerweile nicht mehr produziert. Ich kann Qnap jedoch generell sehr empfehlen. In der NAS sind 4 Festplatten von Western Digital mit jeweils 3TB Speicher verbaut. Die Platten laufen in einem Raid 5 Verbund. Ich habe also nach Abzug des Raid 5 Verbundes 9TB Speicherplatz zum sichern meiner Daten.

Für die Sicherung selbst verwende ich das Programm Free File Sync. Das Programm ist kostenlos und haltet beide Systeme am gleichen Datenstand. Es werden nur Daten kopiert, die neu sind. Bestehende Daten werden nicht noch einmal kopiert. Gelöschte Daten werden aus dem Backup entfernt. Das ist viel einfacher als das komplette Datenarchiv kopieren zu müssen. Free File Sync gibt es für Windows, Mac und sogar Linux.

Eine Alternative ist Acronis True Image. Ich hatte Acronis, damals noch Version 2015, in Verwendung. Acronis ist eine super Sache, wenn man ganze Systemstände (inkl. Betriebssystem und Programme) sichern möchte. Die Appleuser unter uns verwenden hierfür Time Machine.

Sicherung der Daten in die Cloud

Ein Backup ist ja streng genommen erst ein Backup, wenn die Daten zusätzlich auch außer Haus gesichert sind.

Bisher habe ich die Daten in regelmäßigen Abständen auf externe Festplatten kopiert und an anderen Orten aufbewahrt. Mit dem System war ich nur nie ganz glücklich, da dieses System doch ein gewisser Aufwand ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass Datenstände nie wirklich am neuesten Stand sind.

Die Lösung ist für mich seit kurzem die Sicherung in die Cloud. Bis jetzt hat mich immer der Upload-Speed von der Cloudsicherung abgeschreckt. Meine Internetleitung schafft unglaubliche 3 Mbit/s. Ein Upload dauert immer eine gefühlte Ewigkeit.

Ich habe jedoch einen Anbieter gefunden, der das Problem toll gelöst hat: Die Software von Backblaze (für Windows und Mac verfügbar) lädt das Backup immer dann hoch, wenn der Computer eingeschaltet ist. Man selbst muss sich nach der ersten Einrichtung um nichts mehr kümmern. Backblaze macht alles von ganz alleine. Natürlich dauert es seine Zeit, bis das erste Backup erstellt wurde.

Eine weitere gute Nachricht ist, dass Backblaze gerade einmal 5$ im Monat kostet und der Speicherplatz unlimitiert ist. Das ist mehr als ein faires Angebot. Schaut euch Backblaze unbedingt an.

Was sind eure Backupstrategien? Was könnte ich noch besser machen? Schreibt es mir in die Kommentare!

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